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NEWSLETTER Katernberg Nr. 17/ April 2019

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www.wir-im-quartier.com/katernberg 



Kurzprotokoll der Ideenschmiede Katernberg vom 28. März 2019
  • Die Veranstaltung „Katernberg trifft sich Zur Zukunft und Nachhaltigkeit“ wird vorgestellt. 
  • Herr Hahner, Filialleiter der Sparkasse Filiale Katernberg stellt sich vor. Er schlägt Themen für einen Informationsabend vor, (z.B: Erben/Vererben, Geldanlage im Alter) weitere Vorschläge und Wünsche werden in der Runde diskutiert. 
  • Teilnehmer, die auch in der Zwar-Gruppe Uellendahl_Katernberg aktiv sind, berichten  davon und können sich eine Vorstellung der Zwar-Gruppenaktivitäten vorstellen. 
  • Es wird diskutiert, ob der Beginn der Ideenschmiede auf 19.00 Uhr verlegt wird, um eventuell weitere Teilnehmer zu gewinnen. Es wurde der Entschluss gefasst, es bei 18.00 Uhr zu belassen. 
  • Es wird auf die nächstern Veranstaltungen hingewesen: 
  • Lesung mit Matthias Dohmen und Roswitha Rensmann mit gleichzeitiger Präsentation einiger Werke von Frau Rensmann (Bildhauerin) am 9. Mai um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum Christ König, Westfalenweg 20. 
  • Stammtisch am 26. April um 19.30 Uhr im Restaurant Wichelhaus
katernberg@wir-im-quartier.com
 
2. April, 18 Uhr:
Betrifft Freibad Eckbusch

Ort:  ev. Gemeindezentrum Eckbusch, Am Eckbusch 29, 42113 Wuppertal

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Katernbergerinnen und Katernberger,

aufgrund der Finanzmittelknappheit der Kommunen werden viele Freibäder mittlerweile durch private Betreibergesellschaften oder Fördervereine betrieben. Dies ist nur mit viel Ehrenamt und freiwilligem Aufwand möglich, die Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen sind weiterhin begrenzt.  Auch in Wuppertal stellt dies Jahr für Jahr die Betreiber vor große Herausforderungen, auch das Freibad Eckbusch stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Zu jedem Saisonbeginn sehen wir uns erneut vor allem mit folgenden Problematiken konfrontiert:
  • Die Personalsuche gestaltet sich aufgrund der komplexen Ausbildungssituation für Fachangestellte für Bäderbetriebe immer schwieriger
  • Die Arbeit ohne große finanzielle Spielräume vergrößert neben der Abhängigkeit von der Besucherzahl die Notwendigkeit von Sponsoring und Mäzenatentum
  • Anlagen aus den 80er und 90er Jahren sind heute teilweise renovierungsbedürftig, Badbetreiber müssen außerdem den Hygiene- und Sicherheitsstandards genügen
  • Der reine Schwimmbetrieb reicht meistens nicht mehr aus, um den Fortbestand des Bades zu sichern. Hier müssen die Betreiber auf kreative Konzepte bei Veranstaltungen und Aktionen zurückgreifen
  • Das soziale und gesellschaftliche Umfeld ist als Einzugsgebiet für ein Bad enorm wichtig. Im Zusammenspiel mit anderen Akteuren müssen Badbetreiber sich mittlerweile als Teil einer gesamten Quartiersentwicklung begreifen und dementsprechend handeln
Alle diese Aspekte möchten wir gerne mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Ehrenamt und anderen betroffenen Akteuren erörtern und diskutieren, wie die einzelnen Gruppen unterstützend ineinandergreifen können und müssen, um den privat betriebenen Bädern eine Zukunftsperspektive zu erhalten. 

Was können die einzelnen Akteure beitragen, was nicht? Wie entwickelt sich der finanzielle Spielraum in den nächsten Jahren und wo liegen vielleicht bisher ungenutzte Möglichkeiten?

Dazu möchten wir alle Mitglieder, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, mit unseren Gästen zu diskutieren und in den gemeinsamen Austausch zu treten.

Gäste:
  • Marcel Hafke, FDP, MdL für Wuppertal
  • Matthias Nocke, Beigeordneter für Sicherheit, Ordnung, Kultur und Sport
  • Frank Mühlhoff, Geschäftsführer gemeinnützige Betreibergesellschaft Freibad Eckbusch

6. April, 14 bis 18 Uhr: 
Katernberg trifft sich zur Zukunft und Nachhaltigkeit

in der Gesamtschule Nord, Kruppstr. 145

aus der Liste der zahlreichen Teilnehmer:
Klimaprojekt „Kurze Wege“, Klimaquartier Arrenberg, Greenpeace, Verbraucherzentrale, Cambio,Berg. Energiegenossenschaft, BI Kleine Höhe, Vereine vom Eckbusch, Gepa Christ König, Büchereien am Eckbusch/ Christ König, CAP-Markt, Bewusst Leben e.V. , Bürgerverein Ostersbaum, Kleingartenverein, GS Birkenhöhe, Fa. Nissen und Mencke,  Toyscompany, … 

Zur Zukunft  des Quartiers gibt es Impulsreferate.

Aktionen für Kinder sind  Quiz, Malen, Deckenflohmarkt,… und für Erwachsene Kleidertauschbörse, Repaircafe, Upcycling, E-Ei-Mobil, Solarralley… 

Für Essen und Trinken sorgen Schüler der Gesamtschule ,des Gymbay und des St. Anna-Gymn.

OB Andreas Mucke und der Chor der GS Birkenhöhe eröffnen das Fest um 14.00Uhr
  • Eine Veranstaltung der Ideenschmiede Katernberg 
(www.katernberg-zeigt-Zukunft.de)

06. April, 19 Uhr:
Sinfonietta Wuppertal - Passionskonzert

Auferstehungskirche, Berg. Ring 31


Joseph Haydn, "Die letzten sieben Worte unseres Erlösers am Kreuz" 

6. April, 11 bis 15 Uhr:
Outdoor-Kindersachen-Flohmarkt  

Der Waldkindergarten Elfentor organisiert seinen ersten Outdoor-Kindersachen-Flohmarkt.

Im Hasenbusch am August-Jung-Weg kannst du unter Bäumen Outdoorkleidung, alte Schätzchen oder selbstgemachte Unikate kaufen oder verkaufen.

Standmiete: ein köstlicher Kuchen.

Wer Appetit mitbringt, kann sich mit Kaffee und Kuchen gegen Spende für den Waldkindergarten stärken. 

Bitte in den angrenzenden Wohngebieten parken oder kommt mit Fahrrad oder Bus.

Fussläufig durch den Hasenbusch ist die Gesamtschule Kruppstrasse erreichbar.
 
Standanmeldung und Infos: elfentor-flohmarkt@gmx.de 

7. April, 15 Uhr:
Konzert: Wir starten in den Frühling  

Gemeindezentrum Am Eckbusch 29, 42113 Wuppertal 


Alle Infos unter:
www.Colours-Chor.de 

Wir freuen uns auf viele Besucher.  

10. April, 19:45 Uhr:
Katernberger Literaturkreis  

Auferstehungskirche, Bergischer Ring 31


In diesem Monat werden im Literaturkreis Gedichte von Else Lasker-Schüler anlässlich ihres 150. Jahrestages vorgelesen und besprochen.

Frau Dr. Jutta Höfel stellt eine Auswahl zusammen, liest und führt durch den Abend.

Kosten 8 €

BEWUSST LEBEN - Verein für Gesundheit und Natur
  
Apfelhain Triebelsheide 7, 42111 Wuppertal

Samstag 06.04.19  14-17 Uhr, für Kinder von 6-10 Jahren

Mit "Robin Hood" in den Wald

Wir basteln uns eine Streitaxt, wobei wir diese dann auch bei unseren Geschicklichkeitsspielen mit einsetzen. Abenteuerspiele, Schatzsuche und Armbrustschießen gehören ebenfalls dazu.

Kostenbeitrag 7,50€

In Kooperation mit der Kulturellen Jugendbildung der Stadt   Anmeldungen unter:  Tel. 563-2638  oder lissy@stadt.wupperta.de 

Samstag 13.04.19 14-17 Uhr, für Kinder von 6-10 Jahren

Grünholzschnitzen  - Flitzbogen herstellen

Ausklang mit Stockbrotfeuer.
Bitte eigenes Taschenmesser- falls vorhanden- mitbringen

Kostenbeitrag 10€ pro Vater-Kind-Team
Anmeldungen siehe oben!

Samstag 20.4.19 18-21 Uhr Osterfeuer!

Alle Veranstaltungen im Apfelhain Triebelsheide 7, 42111 Wuppertal

Ganzheitliches Gedächtnistraining- gemeinsam denken macht Spaß !
Auferstehungskirche, Bergischer Ring 31


Wir wissen alle, dass körperliche Fitness sehr wichtig ist und sind da sehr aktiv. Unser Gehirn benötigt ebenso ein intensives Training um die Denkleistung und - flexibilität  zu erhalten und zu steigern.

Geistiges Training vergrößert das Netzwerk Gehirn, macht die grauen Zellen munter und hält sie fit und rege.Es erwartet Sie ein bunter Übungscocktail aus Denk- und Wortspielen, ABC Spielen, logischem Denken, leichte Koordinationsbewegungen und Wahrnehmungsübungen für Kopf und Körper.

Das Gehirn benötigt viele unterschiedliche Anregungen und wird dadurch fit und mobil, ganz wichtig ist uns aber der Spaß. Das Lachen gehört zu unseren Stunden dazu und auch eine lockere Atmosphäre.

Das was man nicht kann bedeutet Training für das Gehirn, nicht die Routine! Gedächtnistraining kennt kein Alter! Schauen Sie bei uns rein und machen eine Schnupperstunde mit.

dienstags von 10.00 -11.00 Uhr   (14-tägig)    
(die nächsten Termine sind der 12.03., 26.03., 09.04., 23.04., 14.05. und  28.05.2019)    
in den Räumen der Auferstehungskirche im Untergeschoss
Leitung: Monika Volkmann-Lüttgen Tel.: 0202 645653

Walk-Treff

im Wendehammer Schneewittchenweg/ Sterntalerweg


jeden Freitag um 18.00Uhr

Wer Lust und Kondition hat und in der Gruppe walken möchte, trifft sich jeden Freitag um 18Uhr im Wendehammer Schneewittchenweg/ Sterntalerweg

mit oder ohne Stöcke/n 

APRIL Termine Freibad Eckbusch

25.4.: für alle Mitglieder des Vereins Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum  Eckbusch

27.4.: Freibaderwecken im Eckbusch ab 9 Uhr treffen sich alle fleißigen Helfer, die Lust haben, uns zu helfen, das Freibad für die Saison zu säubern. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

29.4.: Aufbau des Tanz in den Mai ab 13 Uhr

30.4.: Tanz in den Mai ab 19 Uhr

1.5. :  Abbau des Festes ab 11 Uhr

( 1. Vors. Förderverein Freibad Eckbusch , Birgit Ansorg )
Anmeldung erwünscht: regina.behrendtbehrendt@web.de

26. April, 19.30 Uhr:
Stammtisch

Restaurant Wichelhaus, Nevigeser Str. 412, 42113 Wuppertal

im Quartier Katernberg für interessierte Bürger

Anmeldung erwünscht:
regina.behrendtbehrendt@web.de

Eine rüstige Seniorin auf dem Katernberg,

die seit 20 Jahren malt (Aquarell, Acryl), sucht gleichgesinnte ältere Damen, die am gemeinsamen Malen in vertrauter gemütlicher Atmosphäre Interesse haben.             

Räumlichkeit und Material ist vorhanden.

Neugier geweckt?

Dann melden Sie sich gerne bei der Ideenschmiede Katernberg
katernberg@wir-im-quartier.com


Immobiliensprechstunde
Sie haben Fragen rund um das Thema Hausverkauf? Sie benötigen Entscheidungshilfen zu einem bevorstehenden Immobilienverkauf?

Mertin Immobilien ist seit mehr als 5 Jahren Ihre Maklerin im Bezirk Katernberg.

Der Aufbau von persönlichen Beziehungen in meinem Umfeld und echter guter Service am Kunden, das ist die Werbung für meine Arbeit.Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

Rosemarie Mertin
Am Eckbusch 39,42113 Wuppertal
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Die Volksschule am Katernberger Schulweg

Ein kleiner historischer Rückblick auf die Jahre 1858 bis 1958

Nicht nur dieses Lob ist in der Jubiläumsbroschüre „100 Jahre, 1858 – 1958  100 Jahre Volksschule Katernberger Schulweg“ zu lesen: “ Liebe Katernberger, Eure Schule ist Eure Uhrahne, sie hat Euch zusammengeführt, die Reformierten und die Lutherischen … sie hat verbunden die Kinder von der Beek mit denen vom Metzmachersrath, von der Hülsbeck zum Ausblick, die zu Hause arbeitenden Weber und Bandwirker und die zur Schule ziehenden Arbeiter und Beamte…. Ja, diese Schule hat aus dem Katernberg diesen kleinstädtischen Kern werden lassen, den wir lieben, wo sich jeder kennt und doch auch einander in guten und schweren Tagen beisteht und mitlebt.“

Das Vorwort in der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinschaftsgrundschule stammt aus dem Jahr 1958, verfasst von Wolfgang Bickerich, dem damaligen Pfarrer der reformierten Gemeinde.

Schon vor der Grundsteinlegung gab es auf den nördlichen Höhen einen Unterrichtsbetrieb. Die Besiedlung spärlich, die Wege weit, fand eine Hofschule schon um 1600 Erwähnung, bei der ein Schulmeister gegen geringes Entgelt, plus Mittag- und Abendessen, die Kinder der umliegenden Höfe unterrichtete. So blieb den Mädchen und Jungen der weite Weg zur Stadtschule an der reformierten Kirche erspart.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts ermöglichten Kollektengelder der Katernberger Schulgemeinde 1802 den Bau eines einstöckigen Hauses. Es gab einen Schulraum von 9 x 4 Metern, darin sieben große und vier kleine Bänke. Das Hauptfach war Religion. Rund 50 Jahre wurde hier der Unterricht abgehalten. Doch die Schüleranzahl stieg, so dass ein neues Gebäude errichtet wurde, bestehend aus zwei Klassenräumen und einer Lehrerwohnung. 

Mit der neuen Schule begann der Schulunterricht in Rechnen, Lesen und Schreiben. Dadurch konnten die Schüler die vielen Berufe in den wachsenden Industriestädten Elberfeld und Barmen ergreifen. Bis zu 70 Kinder gehörten damals zu einer Klasse. Schon nach acht Jahren wurde ein dritter Klassenraum eingerichtet, 1875 folgte der vierte. Immerhin wurden inzwischen 250 Schüler unterrichtet. Seit dem Jahr 1876 liegt eine fortlaufende Chronik der Schule vor, die mit den Aufzeichnungen des Hauptlehrers Adolf Drescher beginnt.

Die Jahre 1939 bis 1944 stellen eine Lücke dar, verschwand der zweite Band der Schulchronik während der Beschlagnahme der Schule durch Amerikaner und Engländer. 

In den Jahren bis zur Jahrhundertwende
saßen rund 300 Schüler in vier Klassen zu je zwei Abteilungen. Unterricht war von 8.00  bis 12.00 Uhr, inklusive einer Pause, am Nachmittag von 14.00 bis 16.00 Uhr. Für viele Kinder bedeutete der Schulbesuch einen weiten, teilweise beschwerlichen Fußweg, so dass am 15. November 1883 für die betroffenen Kinder der ersten drei Jahrgänge eine Filialklasse eingerichtet wurde. Sie war in einem Hinterraum des Nüverschen Gehöftes in der Beek.

Schulentlassungen gab es zu Ostern und im Herbst, mit einer Entlassungsprüfung vor Schulleiter und Schulvorstand. Es galt Zeugnis abzulegen vom Stand des Wissens und Könnens. Eine Anekdote am Rand: 1893 wird in der Chronik vermeldet „ Mit dem 1. Februar wurde der Hauptlehrer der Schule auf seinen Antrag von der Sorge für Reinigung und Heizung entbunden und der Schlosser Friedr. Vohwinkel gegen eine Vergütung von 40 M pro Klasse damit betreut.“

1899 gab es eine wichtige Neuerung für Schüler und Lehrer. „Im Laufe des Sommers wurde endlich einem seit Jahren als lästig und höchst unangenehm empfundenen Übelstande an der hiesigen Schule ein Ende gemacht. Es fehlte nämlich der Schule an Trinkwasser. Auf dem Schulgrundstück befanden sich zwar zwei Brunnen, aber bei anhaltendem Regen zeigten sich mehrere Zentimeter lange Würmer in dem Wasser, und es bekam einen jaucheartigen Geruch, der wahrscheinlich durch die von dem höher gelegenen Hofe des Nachbars durch das Gestein in den Brunnen sickernde Jauche verursacht wurde. Nachdem auf dem Nützenberg ein neuer Wasserbehälter angelegt war, wurde in den Sommerferien 1899 auch die hiesige Schule an die städtische Wasserleitung angeschlossen.

Die Friedensjahre 1900 – 1913 Mit 321 Schülern in vier Klassen und der Filiale Beek begann das 20. Jahrhundert. Der Überfüllung der Klassen setzte die Schulbehörde eine Erweiterung der Unterrichtsräume durch den Bau zweier Baracken entgegen. Hinter dem Schulgarten begannen im November 1901 die Arbeiten zum Unterbau, am 3. Januar 1902 wurden sie bezogen.

Der Weltkrieg 1914 – 1918  369 Schüler zählte die Schule im letzten Friedensjahr. Am 17. August traf die Schule eine erste Kriegsmaßnahme. Eine der Baracken wurde abgebrochen und nach dem Krankenhaus Bethesda gebracht. Dort diente sie, im Garten wieder aufgeschlagen, der Militärverwaltung als Lazarett. Die Mobilmachung verursachte einen Lehrermangel, so dass die Schulverwaltung einen Kriegsstundenplan einführen musste, verbunden mit wesentlichen Stundenkürzungen.

Seit 1917 gab es ein Kartensystem, welches sich auf fast alle Lebensmittel erstreckte. Auch aus Elberfeld wurden viele Schulkinder aufs Land nach Hannover und Pommern geschickt. An der Schulspeisung für bedürftige Kinder nahmen vom Katernberg über 100 Kinder teil. Bedingt durch den Kohlenmangel wurde die Hälfte der Klassenräume nicht beheizt, die Weihnachtsferien wurden verlängert.

Im Januar 1917 wurde, aus Anlass des Mangels an Arbeitskräften, bestimmt dass  „...alle Kinder des 8.Schuljahres, die den Nachweis erbrachten, dass sie eine Arbeitsstelle hatten, von den Rektoren bis zur Entlassung aus der Schulpflicht beurlaubt werden sollten. Die Folge war, das alle Schüler der Klasse Ia bis auf 4 Mädchen sich eine Arbeitsstelle suchten und dem Unterricht fernblieben.

Die Friedensjahre 1919 – 1938  Im ersten Nachkriegsjahr besuchten 291 Kinder die Schule. Die Baracke wurde zurückgeholt und an alter Stelle wieder aufgestellt und diente ab dem 1. Oktober wieder als Unterrichtsraum. Östlich des Gebäudes wurde eine dritte Baracke errichtet und am 30. Januar 1924 in Benutzung genommen.

Im Herbst erfolgte die Umstellung auf elektronisches Licht und der Bau eines Kohlenschuppens an der Nordseite des Schulhofes. Erste Klassenfotos gab es im Jahr 1925. 1927 erreichte die Schule mit 203 Kindern einen Schülertiefstand. Die schlechte körperliche Verfassung vielen Mädchen und Jungen führte zu Kinderlandverschickungen in großer Anzahl. Im Jahr 1934 besuchten wieder 350 Kinder die Schule.

Die Jahre des zweiten Weltkrieges Im Jahr 1939 wurde die Rektorwohnung im Hauptgebäude frei und konnte als zusätzlicher Klassenraum benutzt werden. Für 300 Kinder gab es nun sechs Klassenräume und drei Baracken. Bis 1942 gab es, anders als an vielen anderen Schulen in Wuppertal, noch einen geregelten Unterricht.

Zur Wehrmacht eingezogene Lehrkräfte konnten durch Pensionäre ersetzt werden. Ein Augenzeugenbericht: „Aber je länger der Krieg dauerte, desto mehr forderte er auch seinen Tribut von der Schule. Die feindlichen Flieger erschienen vorläufig nur nachts…. War die Entwarnung nach Mitternacht, so begann der Unterricht zwei Stunden später… Als dann im Jahre 1944 die Kriegslage zunehmend härter wurde... verbrachten die Klassen den größten Teil des Vormittags in den Kellern der umliegenden Häuser. Schließlich kamen die Kinder nur noch, um Hausaufgaben in Empfang zu nehmen…. Als schließlich die Tiefflieger die Straßen Westdeutschlands beherrschten, hörte der Unterricht ganz auf… "

Vom Kriegsende bis 1959  Am 16. April beschlagnahmten amerikanische Soldaten die Schule. Unterrichtsbeginn war am 14. August mit den Klassen der Grundschule in der Malerstraße, im Wechsel vor- und nachmittags. Es fehlte an Lehrern, Heften, Tafeln, Griffeln und auch Schulbüchern, durften die vorhandenen doch nicht mehr benutzt werden. Eine Schulspeisung wurde gleich im ersten Nachkriegswinter eingeführt.

Zu Beginn des neuen Schuljahres startete der Unterricht an der „Christlichen Gemeinschaftsgrundschule“ mit acht Lehrern und 524 Kindern in zehn Klassen. Das letzte Jahr vor der Währungsreform zeigte Zeichen großer Not. Von 646 Schülern waren: „ 418 Kinder unterernährt, 351 Kinder ohne Frühstück, 113 Kinder ohne Schuhe, 346 Kinder nur ein Paar Schuhe, 80 Kinder ohne Mantel, 113 Kinder ohne Vater (gefallen, vermißt, Gefangenschaft)“.

Nach der Währungsreform gab es erste Neuerungen: Anstrich des Treppenhauses, Erneuerung des Barackendächer, Geld für Lern- und Lehrmittel, Schüler- und Lehrerbücherei. 1948 gab es keine Schulentlassungen, da die im Herbst 1941 eingeschulten Kinder keine achtjährige Schulpflicht nachweisen konnten. Die Schülerzahl stieg auf 680, verteilt in 14 Klassen. Das Fach Englisch wurde neues, wahlfreies Unterrichtsfach.

Der Kontakt zum Elternhaus wurde intensiviert, Elternpflegschaften gegründet, es gab Hausbesuche, Elternabende und Schulveranstaltungen im Katernberger Vereinshaus. Das Jahr 1950 stand im Zeichen der Renovierung: der Schulgarten wurde entfernt, die Schäden der Besatzungszeit größtenteils beseitigt. Ein erhöhter Schuletat sorgte 1951 für die Anschaffung weiterer Lehrmittel und eine Grundausstattung für den Physik- und Chemieunterricht. Ein behelfsmäßiger Turnraum wurde im Katernberger Vereinshaus eingerichtet. 1952/53 wurde die Renovierung fortgesetzt. Es gab einen neuen Anstrich, einen neuen Zaun, eine zentralgesteuerte Rundfunkanlage, Telefon, Schreibmaschine, neue Möbilierung und eine neue neue Asphaltierung des Schulhofes.

Aufgrund der hohen Schüler- und Klassenzahl trat 1954 ein Konrektor sein Amt an. 1955 wurde im Dachgeschoss ein Mehrzweckraum eingerichtet. Dennoch gab es bei 13 Klassen und 9 Klassenräumen bei mehr als 300 Schülern an einem Nachmittag Schichtunterricht. Eine Neuerung sind auch die Zentralheizung und gekachelte Toilettenanlagen mit Wasserspülung. Im Milchraum konnte in einem elektrischen Anwärmofen Milch und Kakao für 200 Kinder erwärmt werden.

Quelle: 1859  - 1959    100 Jahre Volksschule Katernberger Schulweg Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinschaftsschule Katernberger SchulwegWuppertal – Elberfeld, herausgegeben vom Kollegium der Gemeinschaftsgrundschule Katernberger Schulweg

Vielen Dank an Dieter Busch, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat!
(Bernadette Brutscheid, katernberg@wir-im-quartier.com)


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Nevigeser Str 366
D 42113 Wuppertal
Tel    : +49 (0)202 720248E-Mail :
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