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NEWSLETTER Katernberg Nr. 13/Dezember 2018

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www.wir-im-quartier.com/katernberg

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Ab Januar probieren wir eine Suche-/Bietebörse. Sie können Sachen anbieten (verschenken, verkaufen) oder suchen.

Schicken Sie  uns unter Angabe Ihrer Telefonnummer oder email-Adresse eine kurze Beschreibung Ihres „Schätzchens“.

Nur private, keine gewerblichen Angebote.

Katernberg@wir-im-quartier.com 

2. Dezember, ab 11 Uhr:
Weihnachtlicher Kreativmarkt

In der KiJuAm Jagdhaus 50

2. Dezember, 18:00 Uhr Weihnachtskonzert 

Immanuelskirche, Sternstraße + Von-Eynern-Str. 73

Das Wuppertaler Saxophonorchester lädt ein zum Weihnachtskonzert!

Preis  18/14/8 Euro (oder ermäßigt)

Leitung: Thomas Voigt

www.sax-for-fun.de/termine

2. Dezember, 17:00 Uhr : 
„Advents- und Weihnachtsmusik der Katernberger Chöre“


In der Auferstehungskirche am Bergischen Ring

Am Sonntag, dem 2. Dezember (1. Advent) findet um 17.00 Uhr in der Auferstehungskirche am Bergischen Ring die traditionelle „Advents- und Weihnachtsmusik der Katernberger Chöre“ statt.

Das Programm gestalten: Martina und Christina Schmidt, Sopran, Sabine Twardawa, Klavier, die Elberfelder Mädchenkurrende, Ltg. Angelika Küpper, Chor & More, Ltg. Hilde Kuhlmann und der Posaunenchor mit seinen Nachwuchsbläsern des CVJM Katernberg, Ltg. Wilfried Rittau und Florian Blau.

Der Eintritt ist frei – um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

3. Dezember, 18:00 Uhr: 
Ökumenische Friendensandacht

In der evangl. Citykirche am Kirchplatz 1

Am Montag den 3. 12. findet um 18.00 wieder die ökumenische Friedensandacht mit kurzen Infos in Flüchtlingsfragen.

(Winfried Stöber)

5. Dezember, 18:00 Uhr: 
Kulturabend aller Gesamtschulen

In der Aula der GE Uellendahl-Katernberg



Lutz Wendel, Schulleiter

12. Dezember, 20 Uhr:
Katernberger Literaturkreis

Im Gemeindezentrum der Auferstehungskirche, Bergischer Ring 31

Unter der Leitung von Dr. Jutta Hövel ist das Thema des letzten Literaturkreises in diesem Jahr die 1927 erschienene Novelle „ Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau“ von Stefan Zweig.

Zur Abschlusslesung können gerne auch weihnachtliche Texte mitgebracht werden. Traditionell gibt es im Advent Glühwein, Weihnachtstee und Gebäck.

Gäste sind herzlich willkommen. Beitrag 7 Euro.

13. Dezember, 18:30 Uhr: 
 Lesung aus „Männer im Tal“  


Im Gemeindezentrum Christ König

Der Journalist und Historiker Dr. phil. Matthias Dohmen wird im Rahmen der Ideenschmiede Katernberg aus seinem neuen Buch „Männer im Tal“ lesen.

Aus Beyenburg oder Ronsdorf, vom Katernberg oder von der Hardt, vom Ölberg oder aus Cronenberg, aus Elberfeld oder Barmen vereinigt dieser 2018 erschienene Band 27 Porträts von Wuppertalern unterschiedlicher Couleur. Vom Kunsthändler, Sparkassenchef, Pfarrer, Unternehmer, Schriftsteller oder Politiker, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Herr Dohmen arbeitete nach seinem Studium der Geschichte, Politik, Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre, als Journalist. Er war tätig für Zeitungen und Zeitschriften, Radio und TV, einige Jahre bei einem renommierten Kundenzeitschriften-Verlag (Yukom), ebenso als Redenschreiber eines Landrats. Als Historiker machte er 1973 seinen Abschluss als M.A. mit einer Arbeit über die Einheitsfront der KPD und promovierte 2015 mit einer historiographie-geschichtlichen Untersuchung. Die Dissertation „Geraubte Träume, verlorene Illusionen. Westliche und östliche Historiker im deutschen Geschichtskrieg“ ist eine Arbeit über den  Kampf der Geschichtswissenschaftler in der Betrachtung der Weimarer Republik.

Herr Dohmen war jeweils rund zehn Jahre Landesvorsitzender NRW der Deutsch-Finnischen Gesellschaft, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, im Rat der Stadt und stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Der Eintritt zur Lesung ist frei.

15. Dezember ab 9 Uhr und 16. Dezember ab 12 Uhr:
Große Weihnachtsbaumaktion

Im Evang. Kinder- und Jugendzentrums Am Eckbusch

250 Nordmanntannen von 1m - 3m 


Besonderer Service für ältere Menschen: Lieferung und Aufbau !!! Für das leibliche Wohl und weihnachtliche Leckereien wird gesorgt!

Ein kleiner Weihnachtsmarkt mit selbstgemachtem Eierlikör, gebrannten Mandeln, Strohsternen und selbstgemachten Plätzchen vervollständigt das Angebot !

15. bis 23. Dezember 
  

Quempass-Konzerte der Wuppertaler Kurrende


BI Kleine Höhe

Neuigkeiten und Entwicklungen

Wenn sie darüber regelmäßig in Kenntnis gesetzt werden wollen, melden Sie sich bei dieser Adresse an:

www.kleinehoehe.de/websiteupdates-der-bi/

Klön-Treff  zu Geschichten und Dönekes vom alten Katernberg

Kennen Sie jemanden, der jemanden kennt, der weiß, wie es auf dem Katernberg vor …..x Jahren ausgesehen hat?

Melden Sie sich gerne. Wir organisieren im Frühjahr einen unterhaltsamen Abend mit Geschichten, Anekdoten und Fotos.

Katernberg@wir-im-quartier.com
 
Waldkindergarten Elfentor

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der Hasenbusch neuerdings regelmäßig von quirligem Treiben und fröhlichen Stimmchen erfüllt wird?

Und haben Sie diesen großen roten Bauwagen auf dem Schotterplatz bemerkt? 

Wir sind`s, der Waldkindergarten Elfentor e.V.!

Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir im August 2018 mit unseren 20 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren dort oben ein "zu Hause" gefunden haben! Der Kindergarten wird von initiativen Eltern betrieben, die große Vorteile in der naturnahen Erziehung ihrer Kinder sehen. Der Wald bietet  uns hierbei einen unerschöpflichen Reichtum an Erfahrungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, die sich im Wechsel der Jahreszeiten kontinuierlich wandeln. Getreu dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung" verbringen wir während unserer Öffnungszeiten von 8 bis 15 Uhr die meiste Zeit  draußen und ziehen uns nur zum Essen und bei extremen Wetterverhältnissen in unseren gemütlichen Bauwagen zurück.

Das waldpädagogisch ausgebildete Team unter der Leitung von Kati Wollschläger besteht aus einem Erzieher und vier Erzieherinnen, die die Kinder kompetent und sehr liebevoll begleiten. Natürlich wird alles noch ein bisschen verschönert und der Bauzaun wird demnächst durch einen Wildzaun ersetzt. Wir arbeiten daran - auch gerne mal am Wochenende!

Wenn Sie Interesse an unserem Kindergarten oder Fragen haben, sprechen uns gerne einfach an oder schreiben Sie uns unter elfentor-vorstand@gmx.de. Wir haben außerdem viele Informationen über den Waldkindergarten unter www.waldkindergarten-elfentor.de  zusammengestellt!

Heike Kürten, Heilpraktikerin
bietet  im Rahmen Ihrer Praxisverlegung an den Katernberg :

Behandlungen und Beratungen in Ihrer gewohnten Umgebung im Rahmen meiner Hausbesuchspraxis. Schwerpunkte meiner Tätigkeit und Therapiemöglichkeiten sind:Die Unterstützung bei Schmerzzuständen, die Darmgesundheit, Behandlungen für den Bewegungsapparat, die auch der Mobilitätsverbesserung dienen können, die Gesundheitsförderung sowie Stressmanagement und Burnoutprävention.  

Melden Sie sich gerne für ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir uns kennenlernen und Sie mir Ihr Anliegen schildern können. In meiner Arbeit steht immer der ganze Mensch als Individuum im Vordergrund. 

Für das Jahr 2019 plane ich Stressmanagement / Burnoutpräventionskurse am Katernberg. Wenn Sie Interesse an einem Kurs der sich inhaltlich mit den Themen Stressreduktion, Stressbewältigung, Kraft tanken und Gesundheitsförderung beschäftigt, sprechen Sie mich gerne an.  Ich freue mich über jede Rückmeldung und beantworte auch gerne Ihre Fragen.   

Heike Kürten, Heilpraktikerin
Moospfad 16 a, 42113 Wuppertal
Telefon: 0202/3729987  Mobil: 0172 9172670
hk@naturheilpraxiskuerten.de
www.naturheilpraxiskuerten.de 

Das Haus Sondermann

an der Siebeneickerstraße ist ein Haus mit Geschichte, dessen Werdegang bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht. Interessant ist auch die Lage und die damit verbundene Historie der Eisenbahn.

Der Anfang liegt im Jahr 1896. Damals kauften Karl Sondermann und seine Frau Ida, geborene Rottberg,  das Gebäude von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft (RhE). Sie gehörte zu einer der drei großen Eisenbahn-Gesellschaften, die vor allem das Rheinland und das Ruhrgebiet durch die Eisenbahn erschlossen. Auch im Bergischen Land begrüßte man die neue Art des Warentransportes, konnten doch so die Rheinzölle vermieden werden.

Die Bahnstrecke, die am Haus Sondermann vorbeiführte, trug den Namen „Prinz Wilhelm Eisenbahn“. Die Prinz-Wilhelm Eisenbahn-Gesellschaft (PWE) war die älteste Eisenbahn-Aktiengesellschaft auf deutschem Boden. Gegründet 1828 als „Deilthaler Eisenbahngesellschaft“ durfte sie sich nach einem Besuch des Prinzen von Preußen am 20.9.1831 so nennen.

Die Steinkohle wurde in den Schmiedefabriken in Wuppertal benötigt, daher war die Strecke in der damaligen Zeit ungemein wichtig.Verbunden mit der Bahn ist der Name Friedrich Harkort, der schon früh die Notwendigkeit einer Transportmöglichkeit der Steinkohle von der Ruhr ins Bergische Land erkannte. Inspiriert durch Eindrücke in England ließ er 1826 eine kleine Probebahn, konstruiert als Einschienen–Hängebahn bauen.

Im Rathaus zu Elberfeld fiel der Beschluss zum Bau, jedoch als Schmalspurbahn. Bis 1827 wurden Vermessungsarbeiten durchgeführt und ein Jahr später die „Deilthaler Eisenbahn-Aktiengesellschaft“ gegründet. Eingeweiht wurde die 7,3 km lange schmalspurige Pferdeeisenbahn 1831 durch Prinz Wilhelm von Preußen, der  sie in einem mit Teppichen ausgeschlagenen Kohlenwagen befuhr. 60.000 Taler sollen die Bauherren bezahlt haben, um ihre Bahn von Steele bis Langenberg zu erhalten.

Damals wurden die Wagen noch von Pferden über eisenbeschlagene Holzschienen gezogen. Bereits ein Jahr später wurden auch Fahrgäste befördert. Ab 1833 standen Personenwagen „des Vergnügens wegen“ zur Verfügung. 1840 wurde beschlossen die Bahn zu erweitern und zu einer vollspurigen Eisenbahn mit Lokomotivanschluss auszubauen. Gleichzeitig sollte sie bis zum Anschluss an die Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn in Vohwinkel weiter geführt werden.

Finanzminister von Bodelschwingh erteilte am 3. 4. 1842 die Konzession. Anfang 1844 war es soweit, im Juli begannen die Bauarbeiten und am 1.12.1847 konnte die Linie in ihrer gesamten Länge dem Betrieb übergeben werden. Unter der Bezeichnung „Steele-Vohwinkler-Eisenbahnen“ führte sie als dampfbetriebene Eisenbahnstrecke von Überruhr nach Vohwinkel über Kupferdreh, Langenberg und Neviges. 

Noch heute ist sie als Linie S9 der S-Bahn Rhein-Ruhr in Betrieb.Zwischen Neviges und Vohwinkel galt es für die Züge eine Steigung zu überwinden. Der zuständige Oberingenieur Andrießen ließ die Waggons in Neviges mit zwei Loks fahren, eine, die vorne zog, eine zweite, die hinten schob. An der Endstation musste das Problem gelöst werden, dass die Loks damals nur vorwärts fahren konnten.

Eine Drehscheibe, auch  „Spitzkehre“ genannt, half. Pferde wendeten die Loks um 180 Grad. Dieser Richtungswechsel wurde auch „Kopfmachen“ genannt.  Daher heißt die 1847 erbaute Anlage im Siebeneicker Tal nahe dem Gasthaus Sondermann „Kopfstation“, ein Name, der sich bis heute gehalten hat. Dieses Eisenbahnkarusell befand sich hinter der Gaststätte Haus Sondermann und ist heute von einem Teich verschluckt.

Bis 1868 tat die Station ihren Dienst. Dann konnten die Züge die Steigung alleine bewältigen. Das ehemalige Empfangsgebäude existiert noch und ist in Privatbesitz.

Heute erinnert im Bahnhof Neviges eine Gedenktafel in altdeutscher Schrift an die Prinz-Wilhelm Eisenbahn: „Prinz Wilhelm Eisenbahn geplant und erbaut durch den Oberingenieur Herrn Friedrich Andrießen  1846“.

Die in Nähe liegende Gaststätte „Haus Sondermann“ war bereits in der 30er Jahren des 19.Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. Es beherbergte damals die erste bergische Freilicht Kegelbahn. Betrieben wurde das Haus bis 1939 als Schankwirtschaft, die Leitung innerhalb der Familie Sondermann von Generation zu Generation weitergegeben.

Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges diente das Gebäude zur Unterbringung von Zwangsarbeitern. Bereits 1945 wurde damit begonnen, den großen Saal wieder herzurichten, Haus Sondermann wurde zu einer Tanzschule. Der Schnaps soll damals selber mitgebracht worden sein. Ab dem Jahr 1959 wurde der kleine Saal angebaut, die Kegelbahn abgerissen und mit dem Bau von Fremdenzimmern begonnen. Der Ausbau der Wohnung im oberen Geschoss erfolgte 1965.

Seit dem 1. Juni 1998 führt Frau Katja Lippe das Haus, so dass nach beinah 100 Jahren im Familienbesitz das Anwesen seinen Eigentümer wechselte. Es folgten weitere Veränderungen und Umbauarbeiten wie z. B. die Erneuerung und Versetzung der Theke, Renovierung des Toilettenbereiches und der Säle oder die Einrichtung eines modernen Kühlhauses.

(Bernadette Brutscheid, katernberg@wir-im.quartier.com)

Gelebte Nachbarschaft

Dafür gibt es in der Adventszeit ein nachahmenswertes Beispiel:rund um den Schevenhoferweg und die Vogelsiedlung wird ein lebendiger Adventskalender geöffnet. An mehreren Freitagen und Samstagen öffnet jeweils eine Familie ihr Haus für Nachbarn. Angekündigt wird dieses Angebot mit Glühwein und anderen Kleinigkeiten im Viertel selbst durch Aushänge.

Frohe besinnliche Weihnachten und einen guten Übergang in das neue Jahr
wünscht Ihnen das NEWSLETTER-Team!


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(Elisabeth Ahlrichs, Bernadette Brutscheid, Volker Wefers)

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